Amadeus-Suite f├╝r Orgel

Die Amadeus Suite ist die Frucht der Mozart-Studien Stamms.Neben den drei bekannten Originalkompositionen von Mozart KV 594, 608 and 616 und anderer Tasteninstrument-St├╝cke von ihm ohne genaue Zuordnung, die eine Wiedergabe auf der Orgel nahelegen, konnte ich unter den vielen Fragmenten, die Mozart hinterlie├č, einige finden, die f├╝r Orgel gedacht waren – wie Fugenfragmente – f├╝r diese geeignet sind. Manche dieser Themen sind so wirkungsvoll, dass ein Weiterkomponieren und Vervollst├Ąndigen im Stile des sp├Ąten Mozart eine reizvolle Idee war. In den letzten Lebensjahren hatte Mozart eine gr├Â├čere formale und harmonische Freiheit erreicht.

1. Adagio-2. Fuge:  die ersten drei Takte des einleitenden Adagio sind die von Adagio d moll KV Anh. 34 (385h) im Stile einer franz├Âsischen Ouvert├╝re. Entsprechend dieser Form ist es naheliegend, sie mit einer Fuge fortzuf├╝hren, wof├╝r KV 375h geeignet erschien.

Adagio:  Es beginnt mit einem Fragment ohne KV Nr. (m. 1-5), ein Thema, das sehr an das des Adagios h-moll KV 540 f├╝r Klavier erinnert, vielleicht ein fr├╝herer Versuch desselben . Takt 11-13 wurden einem skizzierten Adagio in d minor ÔÇ×f├╝r ein Orgelwerk” (hier die T. 4-7 bildend) entnommen.

Rondo:  Das abschlie├čende Rondo beginnt mit neun Takten des Fugenfragments KV Anh. 33 and 40 (383b). Mozarts Notation endet mit dem Eintritt des Themas im Bass. Egal weshalb er hier diese Skizze unbeendet lie├č, schien mir das Thema zu t├Ąnzerisch f├╝r eine normale Fugendurchf├╝hrung. Daher verwendete ich es als einleitendes Fugato, dass zu einem neuen Thema f├╝hrt – eine formale Synthes, wie sie verschiedentlich in Mozarts Werken gefunden wird. Als 3. Thema wurde Menuett-Fragment in D-Dur KV Anh. 34 (385h II, KV 6: 576a) eingef├╝gt.

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1. Adagio+ 2. Fuge
3. Adagio
4. Rondo